SRK: Der Wassermann ist der Vertreter der Humanität (Februar 2014)

Posted: February 17, 2014 in SRK's DNA Kolumne Deutsch

“Ich glaube, dass Gandhi unter den Politikern unserer Zeit in seinen Ansichten am stärksten erleuchtet war.
Wir sollten uns darum bemühen, in seinem Geist zu handeln: keine Gewalt einzusetzen, wenn wir für unsere Sache kämpfen, sondern die Beteiligung an dem zu verweigern, was wir als böse ansehen.” ~Albert Einstein

Der Zweck jeglicher Wohltätigkeit ist es schlichtweg, die Spiegel der Menschen in Fenster zu verwandeln. Ein nach außen gerichteter Blick auf die Bedürfnisse der Welt ist unermesslich, verglichen mit dem, der nach innen gerichtet ist.“ ~Shannon L. Adler

Gänzlich unumwunden, der Wassermann ist der Vertreter der Humanität im Tierkreis. Lassen Sie uns Klartext sprechen, ich mag Menschen, die Dinge für andere Menschen tun, ich mag ebenso Menschen, die Dinge für Tiere, globale Erwärmung, Weltfrieden, Unterwassergeschöpfe, gefiederte Wesen, Amphibien und eigentlich Alles und Alle da draußen tun, die eine helfende Hand benötigen. Ich mag sogar den erhabenen Klang des Wortes ‘humanitär’, tatsächlich könnte es nach dem Wort ‘Legende’ möglicherweise mein Bestreben sein, es in meine Grabinschrift meißeln zu lassen:

Hier liegt eine ‘Legende’ des Kinos, einfühlsam und ‘humanitär’,
hat sich ins Paradies geraucht und wurde nie zum Vegetarier.“

Ich bekomme jede Menge Kritik mich nicht für soziale Zwecke einzusetzen und ich werde später erklären, warum. In der Zwischenzeit habe ich einige ‘gute Zwecke’ im Internet nachgelesen, mit der Absicht, den einen oder anderen zu zweckentfremden und meinen ‘Berühmtheit ohne guten Zweck’-Ruf zu bewahren.
Hier ist das, was ich mir einfallen ließ:

David Gracer befindet sich auf einem Ein-Mann-Kreuzzug für ein bescheidenes Ziel: Die Welt zu retten. Während manche Möchtegern-Helden hoffen, durch die Beseitigung von Treibhausgasen oder das Starten von wahnsinnig geheimen Militäreinsätzen die Menschheit den Klauen des Aussterbens zu entreißen, hat David Gracer einen anderen Plan im Sinn. Er will die Welt mit Entomophagie retten, was bedeutet, dass der Schlüssel zu unserer Errettung darin liegt, köstliche, scharfe Hühnerflügel zu meiden und stattdessen Käfer zu essen.“

Ich war nie ein Essens-Liebhaber, es ist einfach nicht mein Ding. Ich schätze, ich könnte versuchen, auf ein paar Kakerlaken und Grillen herumzukauen, doch bin ich nicht sicher, ob das irgendwas außer meinen ständig wachsenden Exzentrizitäten retten würde. Stattdessen könnte ich meine eigene Version von ‘Die Welt mit dem Bauch retten’ machen, indem ich mir einen Eight-Pack zulege.

Meine Tochter und ich sahen kürzlich ‘Two Broke Girls’. Wir sahen dem französischen Typen zu, wie er sein Shirt auszog; mit der ganzen Selbstgefälligkeit eines als Helden verehrten Vaters fragte ich sie erwartungsvoll: „Ist der heißer als ich?“ „Natürlich ist er das, Papa“, antwortete sie kichernd. Ich schwor, ich würde diesen französischen Kerl überflügeln, seinen Körper in den Schatten stellen, besser strippen als er mit seinem 20-jährigen Brustkorb und ihn aus den Träumen meiner Tochter vertreiben. Ich stürzte mich ins Fitnessstudio als sei ich Schwarzenegger in der Vorbereitung für seinen Mr. Universum Wettbewerb (vor 20 Jahren!!). Das Lied im Hintergrund war natürlich ‘Eye Of The Tiger’ und meine Lippen formten unaufhörlich die Worte: „Ich komme wieder!“ (Anm.: Terminator)
Trainingseinheiten wurden noch nie so oft wiederholt wie an diesem Abend. Kein Mann kann es sich leisten, aus der ‘heißester Typ der Welt’-Liste seiner Tochter verdrängt zu werden.
Das kann einfach nicht angehen. Ich zählte darauf, für den Rest meiner Tage ihr Mr. Universum zu sein.

Zwei Tage später löste sich eine Tür, zweimal größer als mein verletzter Stolz, aus ihren Angeln und stürzte auf mich. Ich habe nun eine gebrochene Schulter, eine derangierte Kniescheibe, eine Narbe an der Birne und einen zerbröselten Mr. Universum Traum. Ich liege im Bett, sehe wieder mit meiner Tochter fern und wissen Sie was? Nun ist es ‘Two Broke Girls’ und ein halb kaputter Kerl!!! (Anm: ‘Two Broke Girls’ and A Half Broken Man)
Eindeutig funktionierte mein ‘Die Welt mit deinem Bauch retten’ Plan nicht.

Hier ist ein weiterer lohnender Kreuzzug, den ich fand: Der ‘Keiner außer mir wird meinen Tanz tanzen’-Kreuzzug.
„Der ‘Electric Slide’ gehört Ric Silver. Dank Ric Silver und seinem Ein-Mann-Kreuzzug, Leute vom Tanzen des ‘Electric Slide’ in der Öffentlichkeit abzuhalten, wird jeder, der beim ‘Electric Slide’ erwischt wird, mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft. Aus welchem Grund denkt Ric Silver, er könne jeden anderen davon abhalten, die ganze Nacht mit Line Dance durchzutanzen? Weil er das Copyright auf den ‘Electric Slide’ besitzt.“

Also das hat mich zum Nachdenken veranlasst. Wenn man schon eine ‘gute Sache’ sein Eigen nennen will, warum dann nicht mit dem Aneignen der ganz eigenen, raffinierten Bewegung auf der Tanzfläche anfangen?
‘Ich werde mir den Lungi Dance schützen lassen’, dachte ich mir in einem Anfall von Brillanz. Ich könnte den Lungi patentieren lassen und die Tanzschritte vermarkten. In meinem Kopf formten sich Bilder: Animationen, Lungi Dance-Figürchen, Quartett-Spielkarten für verschiedene Tanzbewegungen, Frühstücksboxen, bedruckt mit Lungi Dance-Logos, der ganze Krempel eben. Ich könnte sogar eine Lungi Dance-Polizei haben, so wie die Moral-Polizei, welche glücklose Liebespaare aus Parks und versteckten Ecken vertreibt.
Meine Fanclubs könnten ihre Leistungen für diesen großartigen Zweck zur Verfügung stellen, wir könnten Schilder drucken mit der Aufschrift ‘Der Lungi Dance gehört SRK’, ‘Tanz nicht den Lungi Dance, Alter’ oder ‘Jeder, der den Lungi Dance tanzt, wird strafrechtlich verfolgt’ und Demonstrationen im Jantar Mantar
(Anm.: in Delhi) abhalten. Wir könnten uns sogar als politische Partei registrieren lassen und einigen unserer Landsleute einen harten Wett-‘Tanz’ bieten.

Wer weiß, wir würden damit vielleicht die öffentliche Vorstellungskraft erfassen. Ich könnte mein Aussehen verändern, einen Lungi tragen und ein Nationalheld werden. Mein politisches Motto könnte lauten: „Wenn Politik langweilig wird, mach den Lungi auf.“ (Anm.: „Jab politics ho jaaye Gungi, tab kholo unki Lungi.“)
Wenn schon nicht der Held meiner Tochter, muss eben Held der Nation genügen. Doch ich rüttelte mich selbst innerhalb von Sekunden aus dieser Fantasie auf.
Der Gedanke, den Lungi zu tragen, ohne von einer klassisch schönen Heroine flankiert zu werden, ist unerwünscht und, wie ich schon sagte, eine Kleinigkeit zu luftig für die Kälte Delhi’s. Brrrr.
Dieser Traum musste auf der Stelle auf Eis gelegt werden! Ich kann diese Sache also ebenso in der Ruhmeshalle der abgelehnten guten Zwecke aufhängen.

Die nächste Sache, welche ich in meiner Enzyklopädie des Sozialen Engagements nachschlug war folgende:
„Ed Lake, Ermittler in Sachen gefälschte Pornografie: Jeder, der sagt, Ritterlichkeit sei tot, hat offensichtlich noch nie von Ed Lake gehört. Seit 1996 durchstreift er das Internet, um Maiden in Not vor dem Übel der Bildmanipulations-Software zu beschützen. Seitdem er ein gefälschtes Nacktbild von Gillian Anderson gesehen hatte, widmete Ed seine Freizeit der „Erforschung“ anderer Nippelaufnahmen, um festzustellen ob es sich um das einzig Wahre handelt. Weil er ein Kavalier ist.“

Na das war doch mal eine wirklich abgefahrene Idee. Ich könnte jemanden anstellen, das für mich zu erledigen. Kein Image-Wechsel, keine verschwitzten, öffentlichen Kundgebungen, kein irrsinniges Training, das hier war simpel. Einen Kerl anheuern, der Tag ein, Tag aus das Netz durchforstet; alles, was er tun muss, ist, veränderte Bilder von mir zu finden und sie sich in Luft auflösen zu lassen (Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie der Verschwinde-Teil funktionieren würde). Oder noch besser, jemand könnte meinen Kopf für mich auf den Körper des französischen Typen fotomontieren und dafür sorgen, dass das jedes Mal auf dem Monitor meiner Tochter erscheint, sobald sie ihn googelt. ‘Heißer als ich’ am Arsch!!

Doch als ich damit beschäftigt war, mir vorzustellen, wie ich mich auf dem Mac meiner Tochter materialisiere, aussehend wie ein Hengst, der halb so alt ist wie ich, stieß ich zufällig auf diesen Kerl:
„Pennsylvanier Jesse Rothacker bedeckte sich selbst mit Schlangen, um gegen die falsche Darstellung von Schlangen in Filmen zu protestieren. Mr. Rothacker betreibt das „Forgotten Friends Reptile Sanctuary“, also trieb ihn vielleicht der Versuch, Menschen acht Stunden am Tag davon zu überzeugen, dass das, was sie in ihrem Heim wirklich brauchten ein paar mehr Schlangen seien, in dieses Extrem. Oh, und es ist aktenkundig, dass er fordert, es sollte ihm erlaubt sein, verdeckte Schusswaffen in öffentlichen Parks zu tragen.“

Ich musste den hier einfach dem Internet-Schnüffler vorziehen. In der indischen Filmindustrie widerfährt Schlangen einfach nie Gerechtigkeit. Jedes Mal, wenn sie während der letzten 50 Jahre auf der Leinwand auftauchten, wurde die gleiche Schlangenbeschwörer-Melodie im Hintergrund geflötet. Ihnen wurde immer ein böses und rachsüchtiges Aussehen gegeben, sie erschienen aus Schlupfwinkeln und Ritzen oder verfolgten wie besessen jene, die in einem früheren Leben versehentlich ihren Partner überfahren hatten. Sie wurden bisher nicht mal mit Spezialeffekten erstellt (Bitte wenden Sie sich an Red Chillies VFX, wir haben einige erstaunliche Schlangenmodelle) und was am schlimmsten ist, Frauen, die angezogen sind wie ein schlechter Abklatsch der Apsaras, gleiten Schlangentänze vorführend herum, mit gruseligen Kontaktlinsen, derweil die richtigen Schlangen in den Filmen damit durchkommen wie Helden auszusehen. Außerdem wuchs ich mit der Verwirrung auf, ob Mr. Nicephore Niepce die Idee zur Kamera vom Auge einer weiblichen Schlange kam? Bollywood hat uns glauben gemacht, dass die Nagin von jedem Bilder aufnimmt, der die Heiligkeit ihrer Paarung mit einem Naag, welcher, nebenbei bemerkt, zufälligerweise immer einen Rock trägt, stört. Ich denke, mehr als ich, sollten die Schlangen einen Kreuzzug gegen diese Crossdressing-‘Silberchlorid-Kajal in den Augen’-Darstellung ihrer Verwandten in Filmen starten. Ich denke, ich muss auch diese gute Sache loslassen. Manchmal ist es besser, die Probleme der Welt den Schlangen zu überlassen, wie man sagt.
(Anm.: Apsaras=halb menschliche, halb göttliche Frauen/Geister der Wolken und Gewässer im Hinduismus und Teilen des Buddhismus / Nagin=weibliche Schlange / Naag=männliche Schlange/Hindu-Name für die asiatische Kobra)

Möglicherweise sollte ich einfach akzeptieren, dass gute Zwecke genauso wenig mein Ding sind wie der Konsum von Kakerlaken. Ich bezweifle, dass die Idee, mich in der öffentlichen Meinung einzuschmeicheln, indem ich das Elend anderer Menschen ausnutze, mir je zusagen wird. Ich hatte genug Kummer in meinem eigenen Leben, dass ich verstehe wie es sich anfühlt, eine tragische Trophäe zu sein. Und ich habe auch genügend Unterhaltungen auf Wohltätigkeitsbällen über Menschen gehört, die in schwierigen Umständen leben, während man am Champagner nippte. Ich will damit nicht sagen, dass ich all den Leuten, die dort draußen großartige Arbeit für die Menschheit leisten, zynisch gegenüber stehe. Es ist einfach so, dass ‘humanitär’ für mich heißt, ein wenig umsichtig zu sein, das ist alles. Es ist in keiner Weise eine erhabene Sache. Es ist der bescheidenste Weg, die größten Dinge im Leben zu tun. „Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.” Albert Schweitzer. Das ist alles.
Es ist auch keine öffentliche Sache, es ist eine persönliche Aufrechterhaltung der Herzensgüte innerhalb der Grenzen der Welt in der ich lebe. Ich versuche es.
Humanität ist ein Ethos des Mitgefühls, begründet auf der jahrhundertealten Idee von Gleichheit. Gleichheit ist die Akzeptanz, dass alle Geschöpfe mit einer ihnen innewohnenden Würde geboren werden, für welche ihnen gleichermaßen Respekt geschuldet wird. ohne Rücksicht auf abstrakte oder nebensächliche Kontextualisierung.
Einfach ausgedrückt (nun, da ich Sie mit meiner Brillanz beeindruckt habe!): Jedem von uns gebührt ein grundlegender Respekt, allein dadurch, dass wir existieren, ungeachtet dessen, auf welche Weise irgendjemand (oder irgendein Umstand) entscheidet, uns zu definieren. Alle Definitionen sind letzten Endes begrenzt, denn Definitionen und deren Beiklänge sind ausschließlich auf unserer Wahrnehmung der uns umgebendenen Welt begründet.

Ich sah kürzlich ein herrliches Interview des Präsidenten von Uruguay, Mr. Jose Mujica, in dem er gefragt wurde, was er darüber denke, als ‘ärmster Präsident der Welt’ bezeichnet zu werden. „Diejenigen, die mich so bezeichnen sind die Armen“, antwortete er. “In meiner Definition sind diejenigen arm, die zu viel brauchen. Denn solche, die zu viel brauchen sind nie zufrieden.” Es war eine interessante Sichtweise eines zurückhaltenden Mannes, der den Großteil seines Verdienstes für wohltätige Zwecke spendet und sein Land von einer bescheidenen Farm aus regiert, wo er seinen eigenen Traktor fährt. Er stellte einen Gedanken, den jeder für selbstverständlich hielt, auf den Kopf. Tatsächlich stellte er die Weise, auf welche die Welt sowohl ihn als auch seine sogenannte Armut definierte, in Frage.

Es ist wirklich vollkommen großartig, übliche Gedanken umzudrehen und mein Leben mit fortwährender Erneuerung von Ideen in Angriff zu nehmen. Ich mache das gerne mit meinen Kindern. Ihre Beziehung zu mir ist nicht im klassischen Sinne festgelegt, in dem Kinder sich mit ihren Vätern identifizieren. Ich begreife sie als Begleiter auf einer Reise, ich lerne von ihnen und sie lernen von mir. Es gibt zwischen uns keine vorausgesetzte Überlegenheit. Ich betrachte Bindungen eher durch das Prisma von Freiheit und Wachstum, nicht als Beschränkung und Kontrolle. Das mag für andere Menschen manchmal verwirrend sein, doch es ist viel mehr beruhigend. Ich glaube zum Beispiel aufrichtig, dass mein wunderbares, glänzendes Auto genauso sehr meinem Fahrer Mohan gehört, wie mir. Tatsächlich ist Mohan dieser Gefühlsweise gegenüber sogar noch empathischer eingestellt als ich es bin. Dies ist eine Behaglichkeit für uns beide (und womöglich auch für das Auto!). Ich fordere Sie auf, dieses umgekehrte Leben zu versuchen und zu sehen, wie es sich anfühlt, Menschen in einem anderen Licht zu betrachten (P.S.: Bitte lassen Sie Vorsicht walten, wenn Sie diese cleveren Gedanken auf Ihre Ehen anwenden!). Ich würde gerne glauben, dass Humanität die Fähigkeit ist, Barrieren zu beseitigen, welche durch die Beschränkungen unseres Denkens geschaffen wurden, und Mitgefühl für alle Lebewesen (uns selbst eingeschlossen) zu empfinden. Wie Mother Jones es ausdrückte: „Meine Adresse ist wie meine Schuhe. Sie reist mit mir. Ich warte dort, wo es einen Kampf gegen Unrecht gibt.“ Also kämpft die kleinen Kämpfe gegen die kleinen Missstände. Beginnt diesen Kampf mit Euch selbst. Eure Unfähigkeiten, zuweilen die kleinen Übel zu sehen, die von Euch selbst ausgehen. Lasst Eure ‘Humanität’ immerzu mit Euch reisen, überall hin, nicht nur zu festgelegten sozialen Zwecken und Organisationen. Wenn wir alle das tun, werden wir die größte, kühnste humanitäre Organisation haben…die Welt selbst. Ein wenig utopisch, doch wie ich sagte, versuchen Sie zur Abwechslung das auf den Kopf gestellte Leben. Und Sie können das zu Hause versuchen, es ist absolut sicher und erfordert keine großen Stunts.

Ich las, dass Wassermänner ebenso die futuristischsten Denker des Tierkreises sind.
Es wird ihnen nachgesagt, Visionäre zu sein, unfähig, sich in Kleinlichkeiten oder der Vergangenheit zu verfangen. Mitgefühl ist ein Produkt davon, die Größe der Welt zu sehen und unsere eigene Unscheinbarkeit darin zu verstehen. Beide gehen Hand in Hand. Niemand müsste sich großen Wohltätigkeiten verschreiben, wenn jeder von uns die kleine Anstrengung macht, anderen gegenüber unvoreingenommen und jeden Tag nett zu sein. Niemand würde den Drang verspüren, ‘die Welt zu retten’, wenn wir alle die Grenzenlosigkeit unseres Universums, seine reine Schönheit und das wundervolle Geschenk des Lebens verstünden, welches es uns gegeben hat.

Mit Bob Marley’s Worten, einem berühmten Wassermann: „Das Leben ist eine große Straße mit vielen Schildern. Wenn du also auf der Spur fährst, so verkompliziere nicht deinen Verstand. Fliehe vor Hass, Unheil und Eifersucht. Begrabe nicht deine Gedanken, setze deine Vision in die Realität um. Wache auf und lebe!“

Ich versuche das in kleinem Umfang. Jeden Tag. Ich glaube auch daran, dass Berühmtheiten sich mit Gesellschaften und sozialen Zwecken in Verbindung bringen sollten, um deren Botschaften zu verbreiten. Die Vorteile von Stars, die in Verbindung zum guten Zweck stehen sind nicht erdichtet, sondern real und führen zu großartigen Ergebnissen in der Wahrnehmung. Die vereinte Anziehungskraft von Kreativität und öffentlicher Persönlichkeit bewirkt einen Wandel. Doch nicht jeder ist eine Berühmtheit. Tatsache ist, dass ich, weil ich vielen solcher Organisationen zugehörig bin, meine Rolle als Individuum als sehr viel wichtiger erachte, und wie ich wäre, wenn ich nicht das Prominenten-Etikett trüge. Darin liegt mein Glaube. Wir alle müssen ein Gespür dafür entwickeln, nicht nur den Zweck zu sehen, sondern das Bedürfnis. Und es zu unserem ‘Bedürfnis’ machen, etwas zu unternehmen.

P.S.: Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass ich, sobald Sie diesen Artikel lesen, wieder beim Bauchmuskeltraining bin. Ich musste. Krücken oder nicht…Ich komme wieder. Franzose, geh in Deckung!

~ Shah Rukh Khan for/für DNA After Hrs (India)
Quelle
Translation by/Übersetzung durch @Tuilere

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